Musik und Poesie aus Spanien
Lorca, überwiegend als spanischer Schriftsteller und Theaterregisseur bekannt, war aber auch Komponist und Pianist. Durch Manuel de Falla, den er während seines Studiums in Granada kennenlernte, wurde er zu seiner Dichtung „Poema del Cante Jondo“ inspiriert, worin er den Flamenco und die Kultur der Zigeuner beschreibt. Daraus entstand dann ein 12-teiliger Zyklus von Liedern des 15,- 16. und 18. Jahrhunderts.
Dem katholischen Hofe von Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragon gehörten namhafte Komponisten wie z.B. Juan del Encina an. Das Liedschaffen spanischer Komponisten der Renaissance ist in etlichen „Cancioneros“ (Liederbüchern) festgehalten. Die bedeutendste Handschrift ist der „Cancionero Musical De Palacio“, der in der Bibliothek des Königspalastes in Madrid erhalten geblieben ist. Dieser Cancionero entstand zwischen 1505 und 1520 und bildet mit über 400, zumeist weltlichen Liedern eine unerschöpfliche Quelle. Wer die Handschrift zusammengestellt hat und wie sie in die Bibliothek des Palastes gelangt, ist nicht bekannt, sie werden aber unmittelbar der Kapelle der beiden Könige zugeordnet.
Wir als Duo für Gesang und Klassische Gitarre , präsentieren Ihnen heute Abend Spanische Volksmusik sowie Musik der Renaissance aus Spanien, untermalt mit Gedichten und Texten aus dem Leben von Federico García Lorca.
20. Juni 2026, 19:00-20:30 Uhr
Konzert
Eintritt frei.