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Pressemitteilung 09.11.2009

Fliegendes Personal wurde bei der Bundespolizeisportschule körperlich fit gemacht  

Bad Endorf (tn) – Neben der Förderung von über 80 jungen und hochtalentierten Sportlerinnen und Sportlern in elf olympischen Wintersportarten im dualen System mit einer parallel laufenden Berufsausbildung nach dem sogenannten „Bad Endorfer Modell“, führt die Bundespolizeisportschule in Bad Endorf unter anderem auch spezielle Lehrgänge unter dem Aspekt der Gesundheitsprävention durch. In diesem Zusammenhang veranstaltete das Leistungszentrum für Wintersportarten in enger Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Reha- und Gesundheitszentrum Rosenheim einen so genannten Multiplikatoren-Lehrgang für Personal im Flugdienst der Bundespolizei, der in seiner Art bundesweit einmaligen Charakter besitzt.

An der einwöchigen Präventionsmaßnahme nahmen Angehörige von Hubschrauber-Fliegerstaffeln aus dem gesamten Bundesgebiet teil, für die in einem vor Monatsfrist durchgeführten Pilotprojekt spezielle diagnostische Testverfahren zusammengestellt und Stabilisationsübungen entwickelt worden waren. Michael Roser, Physiotherapeut im Ambulanten Reha- und Gesundheitszentrum Rosenheim, führte in enger Kooperation mit Astrid Müller und Robert Zeh, beide Sportlehrer der Bundespolizeisportschule, die leistungsdiagnostischen Tests und Übungen durch. Mit der Rückenstraße, einer Kombination mehrere computergesteuerter Test- und Trainingsgeräte, sowie neuester Testverfahren, wurden muskuläre Schwachstellen im Bereich Bauch, Rücken und Halswirbelsäule ermittelt. Nach dieser eingehenden Befundserhebung folgte die spezielle Erstellung von individuellen Trainingsprogrammen zur Stärkung der Bauch- und Rückenmuskulatur. Diese sollen möglichen Verschleißerscheinungen vorbeugen, die aufgrund der hohen fliegerischen Belastungen der Wirbelsäule und hier insbesondere der Halswirbelsäule entstehen können. Die Teilnehmer konnten im Anschluss an die Testphase die verschiedenen Individual-Übungen und deren Tiefenwirkung im Kraft-Trainings-Center der Bundespolizeisportschule selber ausführen und am eigenen Körper erfahren. Medizinaloberrätin Ursula Luding von der Bundespolizeidirektion München ergänzte das praktische Intensivtraining abschließend durch verschieden Vorträge. Am Ende der Präventionsmaßnahme lautete das einheitliche Fazit aller beteiligten: Ein einmaliges und vor allem erfolgreiches Projekt, dass unbedingt eine Wiederholung erfahren muss.

Weitere Informationen unter: www.bundespolizei.de

Quelle: Bundespolizeisportschule

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