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Gefahr am Langbürgner See noch nicht gebannt

Derzeit wird nach alternativen Bohrplätzen rund um den See zur Erschließung des vermuteten Erdgasfeldes unter dem Langbürgner See gesucht. Zwar ist das Genehmigungsverfahren ausgesetzt, doch stehen der RAG Austria vonseiten der Genehmigungsbehörde alle Türen offen. Das Thema ist noch nicht vom Tisch. Scheinbar spielt die RAG Austria auf Zeit und wartet, bis sich die Wogen glätten. Auch andere Standorte um den See herum ändern nichts an der Problematik. Selbst die Obere Naturschutzbehörde hat bereits Bedenken hinsichtlich des Standorts geäußert. Ob es bei dem Projekt unter dem Langbürgner See nur um Gasförderung geht, scheint zweifelhaft. Die durch die Bohrungen erschlossenen Schichten sind nach abgeschlossener Förderung vielseitig nutzbar, sei es als Gas-Speicher, für die CO² Einpressung oder eventuell zur Verklappung schädlicher Stoffe. Dieses Vorhaben setzt auf die Nutzung fossiler Energien und trägt dazu bei, den Ausbau von erneuerbaren Energien weiter auf die lange Bank zu schieben. So wird die angekündigte Energiewende nicht gelingen.

von Thomas Restle (Bündnis90/Die Grünen Bad Endorf)