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Umwelt & Natur

Hier erhalten Sie Informationen über Umwelt und Natur in Bad Endorf und Umgebung.

Naturschutzgebiet Eggstätt Hemhofer Seenplatte

Mit rund 1.000 Hektar ist die Eggstätt-Hemhofer-Seenplatte das größte Naturschutzgebiet des Landkreises Rosenheims. Gleichzeitig ist es auch das Älteste. Die Übergangsmoore der Seenplatte gehören zu den ökologisch bedeutendsten Kostbarkeiten des Voralpengebietes. Dazwischen finden sich Übergänge von Nieder- und Hochmoorvegetationen mit Pflanzengesellschaften, die als Relikte der Eiszeit äußerst seltene Exemplare aufweisen. Diese Moore haben sich im Laufe von rund 10.000 Jahren gebildet.

Der Ursprung der Eggstätt-Hemhofer-Seenplatte liegt an der Nahtstelle des Chiemsee- und Inntalgletschers. Während des Hauptvorstoßes der Gletscher setzten sich hier Eisblöcke ab, die später durch Schmelzwasserablagerungen überschüttet wurden.

Beim Abschmelzen dieser sogenannten Toteisblöcke entstanden Einsenkungen, die vom Grundwasser gefüllt wurden. Diese bilden, soweit sie nicht vermoort sind, die Seenplatte, deren ökologische Grenzen vom Wasserhaushalt bestimmt werden. Die seitlichen Moränenhügel sind länglich geformt und waren ursprünglich vorwiegend von Tannen- und Buchenwälder bedeckt.

Biotopverbund Eggstätt Hemhofer Seenplatte und Seeoner Seen

Ein gemeinsames "BayernNetz Natur" Projekt der Landkreise Rosenheim und Traunstein.

Eine einzigartige Landschaft

...geschaffen von den Gletschern der Eiszeit
...geprägt von Seen, Sümpfen und Mooren
...gepflegt von Menschenhand

Nördlich des Chiemsees liegt eine der wertvollsten Naturlandschaften  Bayerns: der "der Biotopverbund Eggstätt Hemhofer Seenplatte und Seeoner Seen".

Dieses gemeinsame Naturschutzprojekt der Landkreise Rosenheim und Traunstein verfolgt das Ziel, eine von den Gletschern der letzen Eiszeit geschaffene Landschaft mit ihrer außergewöhnlichen Artenvielfalt und Lebensqualität für Mensch und Natur langfristig zu erhalten.

Erfahren Sie hier alles über das Projekt "Biotopverbund - Eggstätt Hemhofer Seenplatte und Seeoner Seen"

Simsseeschutz

Das Thema "Simsseeschutz" wurde seit 1997 diskutiert, als bekannt wurde, dass diffuse Nährstoffeinträge die Badequalität des Simssees bedrohten. Eine Studie des lokalen Wasserwirtschaftsamtes ergab, dass einerseits Erosion von Ackerflächen, andererseits Oberflächenabschwemmungen des Grünlandes die auslösenden Faktoren waren. Vertreter aus dem ganzen Landkreis - Landrat, Abwasserzweckverband (AZV), Gesundheitsamt, Wasserwirtschaftsamt, Landwirtschaftsamt, Untere Naturschutzbehörde, Gemeinden, Obmänner des Bayerischen Bauernverbandes BBV und Seebesitzerverband - setzten sich daraufhin an einen Tisch, um Lösungen für den Schutz des Badegewässers zu finden.

In der Folge hat sich der Abwasserzweckverband als freiwillige Aufgabe das Ziel gesetzt, die Wasserqualität des Simssees zu verbessern. Hierfür stehen seit 2003 jeweils 30.000 €/Jahr zur Verfügung.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Umweltschutz!